Funktionsbeschreibung / Bedienanleitung  (10)


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Programmierbeispiele für QRSS


1) DFCW- und FSKCW-Mode
Der im folgenden Beispiel in F8 abgelegte Code sendet einen text zunächst in DFCW5, dann in FSKCW5 und danach im QRSS5-Mode. Abschließend wird zur Normalgeschwindigkeit zurückgeschaltet.

ESC F8   ^SF   ^D text ^D   ^C text ^C   text  ^SN   ESC


2) FATCW, SLANT, TRIANGLE, HELL
Die folgende Programmiersequenz sendet text1 in FATCW, text2 in SLANT, text3 als TRIANGLE-Kodierung und text4 im HELL "fast" Mode.

ESC F6   ^GF  text1^  ^GS  text2^   ^GT text3^  ^HF  text4^  ESC


3) Rechteckschwingung symmetrisch
Es werden 10 aufeinanderfolgende Rechteckschwingungen im Tastverhältnis 1:1 ausgegeben, die 6 DAC-Schritte "hoch" sind und eine halbe Periodendauer von 5s haben.

^Q 06 05 10


4) Rechteckschwingung unsymmetrisch
Durch direkte Beeinflussung der Steuerleitung des D/A-Wandlers mit den Kommandos ^1 und ^3 wird eine unsymmetrische Rechteckspannung mit 2 Sekunden "H"- und 6 Sekunden "L"-Pegel erzeugt, die 5 DAC-Schritte "hoch" ist. Der Repeat-Befehl ^R sorgt für 5-malige Wiederholung. Mit ^1 wird der Ausgang 2exp0, mit ^3 der Ausgang 2exp2 auf "H" gesetzt, was dem Dezimalwert 5 am DAC entspricht.

^P ^R05 ^1 ^3 ^T02 ^1 ^3 ^T06 ^R ^P


5) Dreieckschwingung
Es wird eine Dreieckspannung mit 10 DAC-Schritten Signalhöhe, 0.33s Stufenlänge und "unendlicher" Schwingungsanzahl erzeugt. Der Abbruch ist nur mit TAB möglich.

^Z 10 00 00


6) Trapezförmige Schwingung
Es folgen acht trapezförmige Elemente aufeinander, deren Flanken 5 DAC-Schritte hoch sind. Jeder DAC-Schritt bleibt 1s lang eingeschaltet. Die horizontalen Kurvenabschnitte haben 8s Länge. Da die PTT nach den Kommandos ^F und ^B automatisch abgeschaltet wird, muß sie vor den Zeitschleifen mit ^P reaktiviert werden.

^R08 ^F 05 01 ^P ^T08 ^B 05 01 ^P ^T08 ^P ^R




7) Grafisch codiertes CW
Morsezeichen "Y" mit dreieckigen Elementen kodieren. Die Elemente für Punkt (Dreieck mit Spitze nach unten) und Strich (Dreieck mit Spitze nach oben) werden in getrennte Speicher (F1, F2) einprogrammiert. Im Quickspeicher wird das "Y" aus diesen Einzelelementen zusammengesetzt (siehe Abbildung).

Speichertaste F1: ^F 05 01 ^B 05 01
Speichertaste F2: ^B 05 01 ^F 05 01
Quickspeicher (Shift): ^J05 F1 F2 F1 F1 ^J27




Die Kommandos ^F und ^B schalten die PTT selbständig ein und aus. Das Gleiche gilt auch für ^Q und ^Z. Im Beispiel 7 erfolgt zunächst ein Sprung um fünf DAC-Schritte vorwärts, auf die "Basislinie" der Schwingung. Von dieser aus werden die Dreiecke nach oben bzw. unten erzeugt und der DAC durch Rücksprung um 5 Schritte (32-5=27) wieder auf "Null" gesetzt. Die Verkettung der Speicher F1 bis F8 ist nur im Quick-Memory möglich. Eine solche Funktion war übrigens anfänglich nicht vorgesehen, weil sie leicht zum Überlauf des Ringpuffers führen kann. Sie ist deshalb dem "experimentellen" Teil der Software zuzurechnen und nur bei Beachtung der Ausführungen unter "Bugs & Info" zu verwenden. Alle Kommandos können mit TAB abgebrochen werden.

8) FATCW ohne ^GF Befehl
Wer über eine ältere Softwareversion verfügt, die den Befehl ^GF noch nicht standardmäßig beinhaltet, kann FATCW auch mit folgender Methode generieren. Die Information für Punkt und Strich, inklusiv der dem jeweiligen Symbol nachfolgenden Pause, wird hierfür in 2 separaten Speichern (F1,F2) abgelegt. In einen dritten Speicher (F3) programmiert man den Abstand zwischen den Zeichen. Im "Quick Memory" läßt sich die Information dann aus den Einzelelementen zusammensetzen. Zu beachten ist, dass die Frequenzshift für einen DAC-Schritt klein gehalten wird (ca. 0,5 ... 1 Hz), damit die Rechteckschwingung "verwaschen" wirkt und als dicker Strich erscheint. Das Punkt-/Strich-/Pausenverhältnis wurde im Beispiel willkürlich gewählt, entspricht also nicht dem üblichen 1:3 Verhältnis.

F1:   ^Q 010203 ^T12   Ein Punkt, bestehend aus 3 Rechteckschwingungen, 1 DAC-Schritt hoch, 2 s Schrittlänge, 12 s nachfolgende Pause
F2:   ^Q 010207 ^T12   Ein Strich, bestehend aus 7 Rechteckschwingungen, ...
F3:   ^T26                    26 s Pause zwischen den Zeichen

Quick memory (SHIFT):   F2 F1 F1 F3 F1 F2 F1 F1 F3 F2 F1 F1 F1 F1 F3 F1 F2 F2 F2 F3 F1 F2 F3 F2 F1


9) Fischgrätenmuster
Ein "Fischgrätenmuster" kann mit der folgenden Programmsequenz in F5 erzeugt werden:

F5:   ^J05 ^F0301 ^F0202 ^F0203 ^J27 ^B0301 ^B0202 ^B0203




10) QRSS-Modes mittels Speichertasten ein- bzw. ausschalten
Die Betriebsarten QRSS 3,5,10 ... 120 kann man auch im "normalen" Schreibmodus per Tastendruck ein- bzw. ausschalten, wenn man zwei Speicher, z.B. F1 und F2, wie folgt programmiert :

F1:   ^SF
F2:   ^SN

Nach Betätigung von F1 ist der QRSS5-Mode eingeschaltet. Alle danach eingegebenen alpha-numerischen Zeichen werden nun in QRSS5 gesendet, solange bis mit F2 wieder zur Normalgeschwindigkeit zurückgekehrt wird.


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