| Funktionsbeschreibung / Bedienanleitung (8) | ||||||
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Externe Anschlüsse
DFCW- / FSKCW-Pin Das "DFCW/FSKCW pin" JP2-3 führt im Falle von DFCW immer dann "HIGH"-Pegel, wenn ein Strich gesendet wird. Im FSKCW-Mode wird an diesem Pin beim Senden von Punkten und Strichen HIGH- und in den Pausen Low-Pegel ausgegeben. Um daraus eine Frequenz-Shift zu erzeugen ist eine externe Schaltung nötig. Diese kann, wie im Bild gezeigt, ein einfacher Spannungsteiler sein, der die Spannung der Kapazitätsdiode eines Quarzoszillators sprunghaft ändert. R2/R3 liegt im Ruhezustand parallel zu R4, der Gesamtwiderstand und damit die Spannung an der Kapazitätsdiode sind minimal. Schaltet der Ausgang auf High-Pegel, verringert sich der Einfluß der Widerstände R2/R3, die Spannung an R4 steigt, die Kapazität der Diode sinkt und die Frequenz "springt" nach oben. Genauso gut könnte man mittels Transistorstufe auch einen Kondensator parallel zu den frequenzbestimmenden Bauteilen schalten.
D/A-Wandler Für die Verwendung von SLOW FELDHELL und anderen Grafik-Modes, die mit mehr als zwei Frequenzschritten arbeiten, ist der nachstehend gezeigte Digital-/Analog-Wandler oder eine andere geeignete Schaltung an die betreffenden Pins anzuschließen.
Die Ausgänge 2exp0 ... 2exp4 sind als Ausgänge eines 32-stufigen Binärzählers zu verstehen, dessen Zählerstand mittels Steuerkommandos beeinflußt werden kann. Diese Ausgänge bilden gleichzeitig die Eingänge für den D/A-Wandler, der wiederum seine Ausgangsspannung mit jedem Zählerschritt um den gleichen Betrag erhöht bzw. verringert. Die Kapzitäsdiode des Oszillators wandelt diese Spannungsschritte schließlich in Frequenzschritte um. Alle in der Schaltung angegebenen Werte sind als Richtwerte anzusehen. Falls die Linearität des Wandlers nicht gut genug sein sollte, müssen die Widerstände R1-R5 fein abgeglichen werden. Die in der Zeichnung angegebenen Werte entstanden durch Zusammenschaltung mehrerer Einzelwiderstände mit 20% Toleranz, wurden erst nachträglich ausgemessen und auch nicht korrigiert. Dabei ergab sich der folgende Kurvenverlauf für eine Dreieckspannung mit 32 Frequenzschritten. Wie sich unschwer erkennen läßt, sind noch leichte Unlinearitäten beim 8., 16. und 24. Schritt zu verzeichnen, was bei diesen hohen Toleranzen jedoch schon ein recht gutes Ergebnis ist.
Steuerung von Ausgängen Die Digitalausgänge lassen sich auch für simple Schaltvorgänge verwenden, z.B. für die Umschaltung der Ausgangsleistung einer Bake, verschiedener Antennen oder der Frequenz. Wie diese Ausgänge softwareseitig beeinflußt werden können, wurde bereits unter "Steuerung von Prozessorausgängen" beschrieben. Ergänzend hierzu noch ein Schaltungsbeispiel mit zwei am Keyer angeschlossenen Transistorstufen. Die Belastbarkeit der Ausgänge liegt bei ca. 10 mA, wenn sie LOW-Pegel führen. Genauere Angaben hierzu findet man im ATMEL-Manual zum AT89S52.
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